I didn’t know that this was to be taken literally. (Although, on second thought, where else would the expression come from? May have to do with the fact that I am not a morning person.)
Ich wusste nicht, dass das englische Sprichwort “Am dunkelsten ist es direkt vor dem Morgengrauen” wörtlich zu verstehen ist. (Wobei, wenn man darüber nachdenkt, woher sollte der Spruch sonst kommen? Hat vielleicht damit zu tun, dass ich kein Morgenmensch bin.)
We were visiting Ronda, a small city in Andalusia with a famous old bridge called “Puente Nuevo” (new bridge), which connects the old city center with the newer part and from which you have a beautiful view across the valley. The view is supposed to be spectacular at sunset, but we did not make it in time, and we only had one day there. So the next best option seemed to be — sunrise. We didn’t know when that would be, and the fact that we had just changed to daylight savings time didn’t improve the matter. So we set our alarm for a very early estimate, put on clothes and gloves (although Andalusia is in the south, Ronda is in the mountains and it was almost 0°C during the night), and walked through the pitch-black and empty city to the bridge. And waited. And waited. And everything remained dark. After a while we returned to our hotel, thinking that we must have done the calculations wrong, and went back to bed for a bit. But when I opened my eyes again, not much later, I could see broad daylight coming in. How could we have missed the crucial moment? We almost ran back to the bridge and still got some nice photos — not the actual sunset, maybe, but it was cloudy anyway:
Wir waren in Ronda, einer kleinen Stadt in Andalusien mit einer berühmten alten Brücke, die “Puente Nuevo” (neue Brücke) heißt, den alten Stadtkern mit den neueren Stadtteilen verbindet und von der aus man einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Täler hat. Besonders schön soll der Ausblick bei Sonnenuntergang sein, aber das haben wir nicht geschafft, und wir konnten nur einen Tag bleiben. Also schien die nächstbeste Möglichkeit Sonnenaufgang zu sein. Wir wussten nicht, um wieviel Uhr die Sonne aufgehen sollte, und dass wir gerade auf Sommerzeit umgestellt hatten half auch nicht gerade. Also stellten wir unseren Wecker auf einen ziemlich frühen Schätzwert, zogen uns warm an (Andalusien ist zwar im Süden, Ronda aber in den Bergen, und nachts war es fast 0°C draußen) und gingen durch die stockdunkle, menschenleere Stadt zur Brücke. Und warteten. Und warteten. Und es blieb dunkel. Nach einer Weile gingen wir zum Hotel zurück, da wir die Zeit wohl falsch eingeschätzt hatten, und wollten noch ein bisschen weiterschlafen. Aber als ich die Augen (nicht allzulang danach) wieder öffnete, kam Tageslicht durch die Vorhänge. Wie konnten wir den kritischen Moment verpasst haben? Zur Brücke zurück sind wir fast gerannt, und haben auch tatsächlich noch ein paar schöne Bilder gemacht — nicht direkt vom Sonnenaufgang, aber es war sowieso bewölkt:
















