language issues


22
Jul 11

shopluck

I find myself somewhat grocery shopping challenged, still, although it is getting better. The store that is most easily reachable for us makes me think “I want to go home” (not that I’d know where that would be, but that’s a different issue). We’ve been to another, supposedly more “European” place, which was better, but it’s kind of difficult to reach. And yet another, in semi-walking distance (which is defined as “close enough to walk there, but too far to walk back with all your purchases”) and all crunchy granola, which is my new favorite. There also is a local farmer’s market, which is nice and decidedly in walking distance. It’s a bit of a potluck (shopluck?) though — last week they had eggs, but I didn’t need any. This week I did, but they didn’t.
Einkaufen ist eine Herausforderung, immer noch, wobei es langsam besser wird. Im für uns am einfachsten erreichbaren Laden denke ich meistens “Ich will nach Hause” (nicht, dass ich wüsste, wo genau das wäre, aber das ist ein anderes Thema). Wir waren auch bei einem anderen Supermarkt, der “europäischer” sein soll, was zwar besser, aber leider schwierig zu erreichen ist. Und dann gibt es noch einen, zu dem man zwar zu Fuß ganz gut hinkommt, aber der Rückweg mit den ganzen Einkäufen ist dann doch recht weit. Ökologisch korrekt und mein neuer Lieblingsladen. Außerdem gibt es einen Wochenmarkt, quasi vor der Haustür, der sehr nett ist, auch wenn man ein bisschen Glück haben muss — letzte Woche hatten sie Eier, aber ich brauchte keine, diese Woche war es umgekehrt.

peaches

A funny side effect of living abroad is that my grocery vocabulary is still set to Spanish. I know that I need to buy ‘ajo’ before I remember the English word (garlic). Perhaps this is because I used to write my shopping list in Spanish — to practice, sure, but even more so that I could actually ask for what I wanted, once I had reached the store or the local market (where the photo above was taken).
Eine lustige Nebenwirkung vom Leben in fremden Ländern ist, dass mein Lebensmittelvokabular noch auf Spanisch eingestellt ist. Ich weiß, dass ich ‘ajo’ brauche, bevor mir das englische Wort für Knoblauch einfällt. Vielleicht kommt es daher, dass ich meine Einkaufsliste in Barcelona immer auf Spanisch geschrieben habe — zum Üben, klar, aber vor allem, damit ich im Laden oder auf dem Markt (wo das Foto oben aufgenommen wurde) dann ggf. auch danach fragen konnte.


25
Mar 11

It is darkest before dawn

I didn’t know that this was to be taken literally. (Although, on second thought, where else would the expression come from? May have to do with the fact that I am not a morning person.)
Ich wusste nicht, dass das englische Sprichwort “Am dunkelsten ist es direkt vor dem Morgengrauen” wörtlich zu verstehen ist. (Wobei, wenn man darüber nachdenkt, woher sollte der Spruch sonst kommen? Hat vielleicht damit zu tun, dass ich kein Morgenmensch bin.)

We were visiting Ronda, a small city in Andalusia with a famous old bridge called “Puente Nuevo” (new bridge), which connects the old city center with the newer part and from which you have a beautiful view across the valley. The view is supposed to be spectacular at sunset, but we did not make it in time, and we only had one day there. So the next best option seemed to be — sunrise. We didn’t know when that would be, and the fact that we had just changed to daylight savings time didn’t improve the matter. So we set our alarm for a very early estimate, put on clothes and gloves (although Andalusia is in the south, Ronda is in the mountains and it was almost 0°C during the night), and walked through the pitch-black and empty city to the bridge. And waited. And waited. And everything remained dark. After a while we returned to our hotel, thinking that we must have done the calculations wrong, and went back to bed for a bit. But when I opened my eyes again, not much later, I could see broad daylight coming in. How could we have missed the crucial moment? We almost ran back to the bridge and still got some nice photos — not the actual sunset, maybe, but it was cloudy anyway:
Wir waren in Ronda, einer kleinen Stadt in Andalusien mit einer berühmten alten Brücke, die “Puente Nuevo” (neue Brücke) heißt, den alten Stadtkern mit den neueren Stadtteilen verbindet und von der aus man einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Täler hat. Besonders schön soll der Ausblick bei Sonnenuntergang sein, aber das haben wir nicht geschafft, und wir konnten nur einen Tag bleiben. Also schien die nächstbeste Möglichkeit Sonnenaufgang zu sein. Wir wussten nicht, um wieviel Uhr die Sonne aufgehen sollte, und dass wir gerade auf Sommerzeit umgestellt hatten half auch nicht gerade. Also stellten wir unseren Wecker auf einen ziemlich frühen Schätzwert, zogen uns warm an (Andalusien ist zwar im Süden, Ronda aber in den Bergen, und nachts war es fast 0°C draußen) und gingen durch die stockdunkle, menschenleere Stadt zur Brücke. Und warteten. Und warteten. Und es blieb dunkel. Nach einer Weile gingen wir zum Hotel zurück, da wir die Zeit wohl falsch eingeschätzt hatten, und wollten noch ein bisschen weiterschlafen. Aber als ich die Augen (nicht allzulang danach) wieder öffnete, kam Tageslicht durch die Vorhänge. Wie konnten wir den kritischen Moment verpasst haben? Zur Brücke zurück sind wir fast gerannt, und haben auch tatsächlich noch ein paar schöne Bilder gemacht — nicht direkt vom Sonnenaufgang, aber es war sowieso bewölkt:

Ronda sunrise


7
Feb 11

Unidentified flying objects

On the last day of the Lindau meeting we were taken to Mainau Island, where of course I had to visit the butterfly house — a unique opportunity to get up close to some of these beautiful exotic creatures. Thanks to my macro lens, and because the butterflies there are used to people, I could really get some nice pictures:

Am letzten Tag des Lindau-Treffens fuhren wir auf die Insel Mainau, wo ich natürlich das Schmetterlingshaus besichtigen musste — wo sonst käme ich so schnell wieder so nah an solche wunderschönen exotischen Tiere heran? Dank meines Makroobjektivs, und weil die Schmetterlinge dort an Menschen gewöhnt sind, konnte ich tatsächlich ein paar schöne Bilder machen:

owl butterfly

red_black_butterfly

red rim butterfly

However, due to my continuing inability to recognize anything larger than a cell macromolecule,, I don’t know which species these are. And as most of them are not native to this area, not even the bug identification books from my father could help. I think the topmost one is an owl butterfly*, and the one on the bottom might be a red rim**. But the last one? Given the list on the butterfly house page, I’d vote for a scarlet swallowtail, although it doesn’t look all that swallowtaily to me, and other pictures of scarlet swallowtails online are a bit different… If anyone of you knows what this is, I’d be happy to hear it!

* which are called “banana butterflies” in German, because the larvae eat banana
** wrong, both are Heliconius or Postman butterflies, see next post

Leider weiß ich jedoch, aufgrund meiner fortbestehenden Unfähigkeit, biologische Strukturen, die größer als Zellen Makromoleküle sind, zu erkennen nicht, um welche Arten es sich hier handelt. Und weil die meisten von ihnen auch hier nicht heimisch sind, halfen auch die Insektenbestimmungsbücher meines Vaters nicht weiter. Der obere müsste ein Bananenfalter* sein, und der untere ein Biblis hyperia**, aber der mittlere? Nach der Liste auf der Website des Schmetterlingshauses würde ich auf einen Scharlachroten Schwalbenschwanz tippen, auch wenn er eigentlich gar nicht so sehr schwalbenschwänzig aussieht und auch Bilder dieser Art online etwas anders aussehen… Wenn Ihr wisst, was das sein könnte, freue ich mich!

* die auf Englisch “Eulenfalter” heißen, wegen des Augenmusters
** falsch, beide sind Heliconius- oder Passionsblumenfalter, siehe nächster Eintrag


4
Feb 11

And you tell me German is difficult?

Cath recently linked to this amazing poem about all those English words that look so similar and sounds so different (on Facebook). As a language geek, I obviously loved it. But now I want a native speaker to read it to me with proper pronunciation, and to explain me all the words I didn’t know.

Cath hat vor kurzem dieses tolle Gedicht mit all den englischen Wörtern, die zwar ähnlich aussehen, aber ganz anders ausgesprochen werden, verlinkt (auf Facebook). Mit meinem Faible für sprachliche Seltsamkeiten hat mir das natürlich gleich gefallen. Aber jetzt hätte ich gern einen Muttersprachler*, der mir das alles richtig vorliest und mir all die Wörter erklärt, die ich dann doch nicht kannte…

* oder natürlich eine Muttersprachlerin. Manchmal ist deutsch eben auch kompliziert.